Australien 2004

Monday, February 13, 2006

the time in Australia is amazing...

Hey friends!

Ja, es ist wahr, ihr hoert wieder einmal ein Lebenszeichen von mir und ein paar witzige Stories.

Als erstes moechte ich euch wieder einmal fuer die zahlreichen Antworten danken. Wie immer habe ich grosse Freude, was von euch zu lesen.

Weiter wurde ich bereits mehrmals angefragt, ob ich meine Fotos bearbeite, bevor ich sie dann verschicke. Ich kann euch versichern, dass die Fotos alle echt sind und keinesfalls irgendwie retouchiert oder verschoenert!!!

Nach der fruehen Abfahrt in Sydney, der Ueberquerung der Harbour Bridge und einer langen, etwas langweiligen Fahrt, sind wir am ersten Abend in Byron Bay gelandet. Die Temperatur war bereits etwas waermer, schliesslich befanden wir uns bereits 800km noerdlich von Sydney. Am Sonntag konnten wir uns dann von der langen Fahrt ein bisschen erholen und relaxen. Wir hatten einen freien Tag in Byron Bay. Ich unternahm einen 3 stuendigen Walk zum Lighthouse und dem eastest Point of Australia. Eine fantastische Aussicht auf das offene Meer hat man da. Als kroenenden Abschluss dieses wundervollen Tages, setzte ich mich an den Strand und genoss den atemberaubenden Sonnenuntergang. Ich liebe diese wunderbare Stimmung.

Anschliessend gings dann weiter nach Surfers Paradise. Unterwegs besuchten wir den Springbrook National Park, einen tropischen Regenwald. Auch in Surfers Paradise hatte man wieder einen freien Tag! Wir sonnten uns am Strand und vertrieben uns die Zeit mit lesen (mein englisches Buch ist wirklich spannend und amuesant. Der Autor erzaehlt von seiner Reise in Australien mit lustigen Episoden, die ich echt nachfuehlen kann, schliesslich habe ich mit Sabe etwa gleiche Situationen erlebt....).

Nach Surfers Paradise (und diesen huebschen jungen, blonden Surfern) fuhren wir weiter noerdlich. Unser naechstes Ziel war Fraser Island. Unterwegs hielten wir noch in Brisbane um einige Bilder zu schiessen und einen Morgenkaffee zu geniessen.

Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt, obwohl, von Weitem koennte man nicht meinen, dass die Insel nur aus Sand besteht. Ist ist mit viel Wald (Regenwald) bewachsen. Als wir mit der Ferrie auf Fraser Island gefahren wurden, ueberlegte ich mir, was mich wohl alles erwarten wuerde. Trotz der Empfehlungen in diversen Reisebuechern und Tafeln unbedingt mit einem 4WD Auto zu reisen, hatte ich mir ganz kurz (in meinen naiven Gedanken (gaeu Sabe)) ueberlegt, dass die Erkundung von Fraser auch mit unserem damaligen Pannelvan (also ohne 4 WD) moeglich gewesen waere. Doch diese Gedanken strich ich sofort aus meinem Gedaechnis, als wir auf Fraser von einem 4 WD Coach, also Car, abgeholt wurden. Wir fuhren glaub ich keine 5 Minuten, schon mussten wir dem ersten 4WD Jeep!!!! aus dem Sand helfen, bzw. wurde er herausgezogen... tja, das kann ja heiter werden... Die Strasse (wenn man dies ueberhaupt Strasse nennen kann, also eher die Sandpiste) war gerade so breit wie ein Auto... Umso mehr staunten wir, als wir den ersten entgegenkommenden Car kreuzen mussten... doch unser Fahrer war sich ja solche Situationen gewohnt, zum Glueck!!!

Nach einem Bushwalk im Sub-tropical Rainforest, wurden wir im Eurong Resort, einem netten Hotel, einquartiert. Am naechsten Tag stand ich ganz frueh auf, um auf keinen Fall den Sonnenaufgang zu verpassen... doch um 06.15 Uhr stand die Sonne bereits am Himmel... tja, ich hatte ja noch eine Chance am naechsten Tag.

Wir unternahmen eine 4WD Tour mit unserem Coach. So besuchten wir die Pinnacles, Maheno Shipwreck, Champagne Pools, Indian Head und den Eli Creek, welcher mich sehr an zu Hause bzw. an meine Arbeit erinnerte (e liebe gruess id Tankred ...).

Vor dem Indian Head, einem hohen Felsen, hielten wir. Anschliessend hatten wir einen Aufstieg vor uns. Doch von da oben hatte man eine wunderbare Aussicht auf das offene Meer... ich konnte Delfine und Sharks (Haie) beobachten... Ach ja, das habe ich ja noch gar nicht erwaehnt: Auf Fraser Island darf nicht gebadet werden. Es hat zu viele Haie und gefaehrliche Stroemungen...

Fuer die Rueckfahrt mussten wir uns beinahe beeilen. Die Flut kam. So verkleinerte sich der Strand von ca. 30 Meter noch auf 5 oder vielleicht 4 Meter... Die Zeit fuer die Fischer ist gekommen. Es standen unzaehlige Angler am Strand und versuchten ihr Glueck. Einer hatte einen besonders grossen Fisch an der Angel und wir waren alle fasziniert! So hielt unser Fahrer und liess uns fuer ein kurzes Foto aussteigen... doch dies war ein grosser Fehler. Der Fahrer schaffte es, unseren Coach im Sand zu versenken. Tja, puddle mal einen Car aus dem Sand... wir schwitzten, puddleten und gaben unser Bestes.. nach 3/4 Stunden hatten wir es dann geschafft!!! Puh, das war knapp, denn die Wellen vom Meer erfassten bereits die Raeder des Cars... man, das war echt knapp... und das ganze nur fuer ein Foto!!!!

Am naechsten Morgen schaffte ich es tatsaechlich, rechtzeitig zum Sonnenaufgang zu erscheinen. Es war einfach ein Traum! Meine Welt!!! Heute wollten wir noch einen der schoensten Seen auf Fraser besuchen (den Lake Birrabeen). Ich freute mich sehr. Anschliessend war dann die Ferrie zurueck aufs Mainland geplant..

Doch auch an diesem Tag sollten wir nicht ungeschoren davon kommen... Wir fuhren mit unserem Car los. Gepaeck war bereits alles geladen (inkl. Kuechenmaterial). Nach ca. 10 Minuten begann unser Car aus dem Schaltknueppel zu rauchen. Man, das hatten wir doch gestern schon.... unser Driver meinte nur ganz cool: ' i have fixed it yesterday..., no worries....' doch ihm war auch nicht wohl dabei. So meinte er 2 Minuten spaeter, dass er anhalten und nachschauen wuerde... der Car stand kaum still, so kam ueberall Rauch aus der Kabine... jetzt wurde der Fahrer nervoes und schrie laut und deutlich:'get off, get off, get off!!!!' Das war wohl genug deutlich. Ich glaube, so schnell habe ich noch nie ein Fahrzeug verlassen.... bei einigen Frauen (Wyber) trat Panik auf... ich war eigentlich eher damit beschaeftigt, das ganze Gepaeck inkl. Kuechenmaterial auszuraeumen und in Sicherheit zu bringen...

Was genau mit unserem Fahrzeug los war, weiss ich noch heute nicht... Auf alle Faelle wurde der Car zurueck gebracht und ausgetauscht... waehrend dessen standen wir irgendwo im Wald, neben den Spiders (ich moechte ja nicht wissen, wie viele davon giftig waren... gemaess meinem Reisefuehrer eine Menge...) und warteten auf den 'neuen' Car. Ca. 1 Stunde spaeter war es dann soweit... wir konnten wieder einsteigen... aber da wir durch diese Panne viel Zeit verloren hatten, blieb der Lake Birrabeen aus und wir fuhren direkt zur Ferrie Station... knapp schafften wir es, die Ferrie zu erwischen.... man war das ein Erlebnis...

Tja, so gehts, wenn man auf Reisen ist... es gibt immer viel zu erzaehlen... der naechste Reisebericht kommt bestimmt...

Ich wuensche euch eine gute Zeit...

es liebs Gruessli
vom taemi